Reviervorstellung - Team Bodden-Angeln

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Reviervorstellung


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Unter dem Begriff Bodden versteht man flache Meeresbuchten der Ostsee an der ostdeutschen Küste, die sich seit der letzten Eiszeit gebildet haben. Sie sind auch heute noch, durch Strandverlagerungsprozesse ständigen Veränderungen unterworfen. Die Bodden erstrecken sich von Ribnitz Damgarten im Westen, bis hin zur Deutsch - Polnischen Grenze, wobei sie in dem östlichen Teil als Haff bezeichnet werden. Im Zentrum dieses gewaltigen Gebietes liegt die Insel Rügen, die regelrecht von Bodden umlagert ist. Rügen ist Deutschlands größte Insel und hat eine Ausdehnung von 926 km² und eine Küstenlänge von fast 600 km. Der Artenreichtum ist hier von einer Vielfalt, die in Deutschland und Europa einzigartig ist.

Daraus ergeben sich für uns Angler vielseitige Möglichkeiten, dass es gar nicht zu schaffen ist, alles intensiv zu betreiben. Wappentier der Bodden ist ohne Zweifel der Hecht, welcher hier einen idealen Lebensraum findet und zu wahrhaft kapitalen Größen abwächst. 



Der aktuelle Boddenrekord liegt bei über 47 Pfund, Fischer haben aber auch schon Monster von über 55 Pfund in den Netzen gehabt, das ist ohne Zweifel Weltrekordniveau. Wir kennen keine Ecke in Deutschland und Europa, wo so regelmässig Fische über 120 cm gefangen werden. Die Stückzahl ist zwar meist nicht mehr so hoch wie z.B. in Schweden, dafür sind die Fische um einiges kapitaler. Das grosse Problem ist es,die Hechte auf den gigantischen Wasserflächen von mehreren 100 km² zu finden.

Neben den Hechten kommen Barsche, Zander, Dorsche, Meerforellen, Lachse, Regenbogenforellen, Heringe, Hornhechte, Plattfische, Aale, Meeräschen, Ostseeschnäpel und zahlreiche Weißfische vor. Auch Barsche und Zander wachsen zu kapitalen Grössen heran, 40er Barsche sind nicht ungewöhnlich. 

Das besondere an den Bodden ist, dass Süßwasser- und Salzwasserarten zusammen oder in unmittelbarer Nähe vorkommen. So fingen wir beim Hechtangeln neben Hechten auch mal einen Dorsch und umgekehrt beim Dorschangeln auch mal Hechte.

Im Frühjahr ziehen jedes Jahr riesige Heringsschwärme in die Bodden zum Laichen. Diese sind neben dem gigantischen Weißfischaufkommen der Hauptgrund für das schnelle und kapitale Heranwachsen der Hechte. Wenn die Heringe weg sind, kommen die Hornhechte und machen die Bodden für jeden kleineren Fisch zum "Minenfeld".

Durch die große Artenvielfalt, vor allem auch über Wasser, sind weite Teile der Bodden in dem "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft" und viele kleinere Naturschutzgebiete geschützt. Der "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft" ist der größte in ganz Deutschland. Durch die naturbelassene Landschaft zählt das Angeln in diesem Gebiet zu etwas ganz besonderem; wo kann man sonst noch Fisch- und Seeadler, Heerscharen von Kranichen und Wildgänsen beobachten und dabei noch kapitale Fische überlisten.

Gesetzliche Bestimmungen

Die gesetzlichen Bestimmungen sind wie in den meisten Teilen Deutschlands sehr komplex und in weiten Bereichen unverständlich. In den Bodden regeln neben dem Fischereigesetz von Mecklenburg - Vorpommern die örtlichen Naturschutzgesetze und die Seeschifffahrtsordnung das Angeln.

Im Fischereigesetz ist unter anderem der Erwerb einer Angelkarte und ein Schleppverbot vorgeschrieben. Zusätzlich regelt es die Mindestmaße, Schonzeiten und die Lage von Fischschonbezirken. Die Fischschonbezirke werden in Ganzjahresschongebiete und Laichschonbezirke unterteilt. Die Ganzjahresschonbezirke sind noch verhältnismäßig gut durch Schilder und Tonnen zu erkennen.



Bei den Laichschonbezirken muss man schon eine Karte zu Hilfe nehmen. Ähnlich verhält es sich mit den Schongebieten für den Nationalpark. Für Ortsunkundige ist es schwer, dies alles zu beachten und so passiert es immer wieder, dass es bei den regelmäßig durchgeführten Kontrollen Ärger gibt.

Die Strafen sind zum Teil nicht ohne und meist lassen die Beamten nicht mit sich reden. Was auch viele nicht wissen, dass in vielen Teilen der Bodden eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 5 bzw. 8 kn gilt. Kontrollen werden auch hier durchgeführt, also sachte mit dem Gashebel umgehen. Die Seeschifffahrtsordnung schreibt u.a. ab 15 PS den Sportbootfüherschein See und die Benutzung eines Ankerballs vor.

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